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Die Anfänge

"Die Mitarbeiterinnen werden gebeten aufzustehen, um ihren Platz den Gästen zur Verfügung zu stellen!" war im Januar 1993 eine Ansage zu Beginn des Frühstücks-Treffens für Frauen in Ravensburg. Ein Grund für Mitarbeiterinnen aus Friedrichshafen über einen möglichen Start zu einem eigenen Frühstücks-Treffen in ihrer Stadt nachzudenken.

Die Idee zündete sofort - aber gleichzeitig taten sich viele Fragen auf: Welchen Saal sollen wir anfragen? Wer trägt das finanzielle Risiko? Finden sich genügend Mitarbeiterinnen? Wer ist bereit, die Leitungsfunktion zu übernehmen? Kurz: die typischen Anfangsfragen.

Wir brachten sie im Gebet vor Gott und erlebten, dass sich Türen öffneten. Schließlich machten Verhandlungen und unsere Bereitschaft, Eigenleistungen zu erbringen, das Graf-Zeppelin-Haus erschwinglich. In kurzer Zeit fanden sich 40 Frauen aus evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden, die bereit waren, sich beim Frühstücks-Treffen einzubringen. Darüber hinaus verpflichteten sich einige, das finanzielle Risiko zu übernehmen.

Im Vertrauen auf Gott mieteten wir einen Saal mit 272 Plätzen im GZH an. Bereits zehn Tage vor dem ersten Frühstücks-Treffen war der Saal ausverkauft und weitere Frauen standen auf der Warteliste. Wir waren froh, dass uns der nächst größere Saal zur Verfügung gestellt wurde, denn nach weiteren 5 Tagen waren 400 Frauen angemeldet. Das Echo war überaus positiv. 168 Kassetten vom Vortrag wurden bestellt und 40 Frauen meldeten sich zu Gesprächskreisen an.

Das Interesse wuchs weiter und die Frage nach einem größeren Raum stellte sich neu. Schließlich wagten wir eine Veranstaltung im Foyer des Hauses, bei der 600 Frauen Platz fanden (mit weiteren 100 auf der Warteliste!). 

So beglückend diese Erfahrung auch war - wir erkannten auch die Nachteile eines so großen Raumes und entschieden uns für eine andere Lösung: Eine zusätzliche Abendveranstaltung, mit der wir zudem berufstätigen Frauen entgegenkommen wollten. Damit wäre das Platzproblem zwar gelöst, doch für die Mitarbeiterinnen würde das den doppelten Einsatz bedeuten.... Mit dem Ziel, neue Mitarbeiterinnen zu gewinnen, luden wir zu einem Infoabend ein, und erlebten eine beeindruckende Resonanz: die Mitarbeiterschaft wuchs auf 70 Frauen.

Das neue Angebot wurde von unseren Gästen angenommen. Heute können bis zu 650 Frauen bei einer Doppelveranstaltung teilnehmen. 

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums luden wir auch Männer zur Abendveranstaltung ein. Das Thema „Männer sind anders - Frauen auch – Vom unterschiedlichen Umgang mit Stress und anderen Schwierigkeiten“ wurde von der Gründerin der Frühstücks-Treffen in der Schweiz, Barbara Jakob und ihrem Mann Ben Jakob aus Zürich vorgetragen. Auf Kommentarkarten war nach dieser Veranstaltung zu lesen: „Bitte nicht weitere 10 Jahre warten, bis Männer wieder eingeladen werden.“ 

Mit großer Dankbarkeit sehen wir auf die vergangenen Jahre zurück und freuen uns, dass das Interesse an den Veranstaltungen ungebrochen ist.

 

 

Chronik

Datum Thema Referent
23.02.2018 Die Kunst der E(he)rotik- Das romantische Feuer am Brennen halten Arno Backhaus
10.11.2017 Mein Vater und ich Hildegard Becker
04.02.2017 "Haben Sie etwas gegen Angst?" Dr. Rolf Hille & Dorothea Hille
12.11.2016 Trends im Trubel der Zeit Ingrid Dörr
20.02.2016 Kritik und Tadel - gefürchtet und doch zu wichtig Dr. Beate Maria Weingardt
14.11.2015 Glück Sefora Nelson
28.02.2015 Mit Leichtigkeit erfüllter leben Beate Hofmann
21.11.2014 Wenn sich die Kindheit meldet Wilfried Veeser
15.02.2014 Mensch ärgere dich - aber wie?! Bärbel Welte
09.11.2013 Aufgeben kann ich immer noch Marion Buchheister
23.02.2013 Im Supermarkt der Religionen Hanspeter Wolfsberger
10.11.2012 Wenn Werte wertlos werden Irene Müller
27.01.2012 Die Falle des Vergleichens - Anderen geht es immer besser Cornelia Mack
19.11.2011 Vom befreienden Umgang mit Fehlern Sr. Teresa Zukic
29.05.2011 Paulus - oder Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs Eva-Maria Admiral
12.02.2011 Ich wollte doch nur glücklich sein - ist denn das zuviel verlangt? Claudia Filker
13.11.2010 Frauen – Freundin oder Feindin – was Frauen einander bedeuten Christina Brudereck
27.02.2010 Hauptsache gesund?! Heidi Krause-Frische
07.11.2009 Generationen – Gegner oder Partner Friederike Klenk
31.01.2009 Gelassen sein – schön wär's Hanspeter Wolfsberger
06.11.2008 Leben heißt unterwegs sein – Gesprächskonzert Jürgen Werth
23.02.2008 Perfektionismus – Wie wir uns das Leben unnötig schwer machen Cornelia Mack
11.11.2007 Vorurteile – Vom Ausstieg aus gedanklichen Irrwegen Irene Müller
03.03.2007 Wenn die Seele weint – Umgang mit Depression Dr. Beate Maria Weingardt
25.11.2006 Hauptsache die Fassade stimmt Dr. Giesekus
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